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Adventskalender - 24. Dezember

20-12-24_Adventskalender24

Hilfe, die Herdmanns kommen…

Die Herdmann-Kinder waren die schlimmsten Kinder der Stadt. Sie logen und klauten, rauchten und erzählten schlimme Witze. Ralf, Eugenia, Leopold, Klaus, Olli und Hedwig. Sechs magere Kinder, mit zerzausten Haaren und vielen blauen Flecken, die sie sich selbst beigebracht hatten. Sie wohnten am Rande der Stadt einem baufälligen Haus mit einem Schild im Garten: „Vorsicht, bissige Katze“! Jeder lachte über das Schild nur so lange, bis er die Katze sah. Sie hatte ein kurzes Bein, einen gebrochenen Schwanz und nur ein Auge.

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Artikel verfasst: 24.12.2020, 08:27 Uhr

Adventskalender - 23. Dezember

20-12-23_Adventskalender23

Knecht Ruprecht

Von drauß` vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldne Lichtlein blitzen
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den finstern Tann,
da rief´s mich mit heller Stimme an:

“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
alt und jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruh,.
und morgen flieg´ ich hinab zu Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!”

Ich sprach: “ O, lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo´s eitel gute Kinder hat.”
- “Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.”
- “Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten!”
Christkindlein sprach: “So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!”

Von drauß`, vom Walde komm` ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich`s hierinnen find`!
Sind´s gute Kind`, sind´s böse Kind`?

Theodor Storm
1817-1888

Artikel verfasst: 22.12.2020, 21:01 Uhr

Adventskalender - 22. Dezember

20-12-22_Adventskalender22

Ein feiner (Advents-)Zug

Verehrte Fahrgäste,
in Kürze erreichen wir
Weihnachten.

Entschuldigen Sie bitte
die Unannehmlichkeiten
und den streckenweise
aufgetretenen Stress
während der Adventszeit.

Ein Sicherheitshinweis:
Wir bitten Sie höflich,
Ihre Weihnachtswünsche
und Weihnachtsgeschenke
nicht unbeaufsichtigt
stehen zu lassen.

Achten Sie bitte auch darauf,
dass Sie Ihre Weihnachtsfreude
beim Aussteigen nicht vergessen.

Wir wünschen eine gute Ankunft:
Ihnen - und natürlich auch Jesus Christus.

© Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Artikel verfasst: 22.12.2020, 10:36 Uhr

Adventskalender - 21. Dezember

20-12-21_Adventskalender21

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „ Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig, Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne“. Ein Luftzug wehrte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen“. Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:“ Hab keine Angst! So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen anzünden. Ich heiße Hoffnung. Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Artikel verfasst: 21.12.2020, 08:31 Uhr

Frühschicht: Neue Texte zur Meditation

Da die Frühschichten coronabedingt dieses Jahr nicht stattfinden können, bieten die Organisatoren für die Adventssonntage Meditationstexte an. Die Texte für den 4. Advent gibt es mit Klick hier zum Herunterladen und zum 3. Advent hier.

Artikel verfasst: 20.12.2020, 12:45 Uhr

Adventskalener - 20. Dezember

20-12-20_Adventiskalender20

Die Kerze, die nicht
brennen wollte

Nein, das hatte es noch nicht gegeben. Eine Kerze, die nicht brennen wollte, war absolut einmalig. Es herrschte große Aufregung unter den Kerzen im Wohnzimmer- zumal bald Weihnachten gefeiert werden sollte und die Kerzen mit ihrem festlichen Glanz die Dunkelheit verwandeln wollten. Eine alte, erfahrene Kerze bot sich an, mit der Kleinen zu reden.

„Nein, ich möchte nicht brennen“, antwortete die Kleine störrisch. „Wer brennt, verbrennt recht bald und dann ist es um ihn geschehen. Ich möchte bleiben wie ich bin – so schlank, so schön und so elegant.“

„Wenn du nicht brennst, bist du tot, noch bevor du gelebt hast“, antwortete die Alte gelassen. „Dann bleibst du auf ewig Wachs und Docht und Wachs und Docht, sind nichts. Nur wenn du dich entzünden lässt, wirst du, was du wirklich bist.

„Na, da danke ich schön“, entgegnete die Kleine ängstlich. Ich möchte mich nicht verlieren, ich möchte lieber bleiben, was ich jetzt bin. Gut, es ist etwas langweilig und manchmal etwas dunkel und kalt, aber es tut noch lange nicht wo weh, wie die verzehrend flackernde Flamme.

„Man kann es eigentlich nicht mit Worten erklären, man muss es erfahren“, antwortete die Alte rätselhaft, „nur wer sich hergibt, verwandelt die Welt und indem er die Welt verwandelt, wird er auch mehr er selbst. Du darfst nicht über das Dunkel und die Kälte klagen, wenn du nicht bereit bist, dich anstecken zu lassen“. Da ging der kleinen Kerze plötzlich ein Licht auf. „Du meinst, man ist das, was man von sich herschenkt?“ „Ja“, antwortete die Alte. „Man bleibt dabei nicht so schlank, so schön und so elegant. Man wird gebraucht und gerät auch etwas aus der Form. Aber man ist mächtiger als jede Nacht und alle Finsternis der Welt“.

So geschah es, dass die kleine Kerze ihren Widerstand aufgab und sich entzünden ließ. Je mehr sie flackerte, um so mehr verwandelte sie sich in ein reines Licht und leuchtete und strahlte, als gelte es die ganze Welt zu wärmen und alle Nächte hell zu machen. Wachs und Docht verzehrten sich, aber ihr Licht leuchtete bis auf den heutigen Tag in den Augen und Herzen all der Menschen, für die sie brannte.

Von Ulrich Peters

Artikel verfasst: 19.12.2020, 21:55 Uhr

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