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Luther und die Musik - Vorbild auch für Katholiken

Bernhard Zosel, wie er selbst sagte „ein Mann der Musik und nicht der Worte“, bot einen begeisternden Vortrag, unterbrochen bzw. beendet von insgesamt sieben eindrucksvollen Musikbeispielen an der Orgel der Pfarrkirche. Er stellt einige der 29 von Luther geschriebenen Lieder vor, einschließlich ihrer Wirkung durch die Jahrhunderte nach ihm bis heute. Luther habe äußerst positiv zur Musik gestanden, die er direkt neben die Theologie als wichtigen Beitrag „zu Ruhe und Frieden der Seele“ gestellt habe, ganz im Unterschied zu anderen Reformatoren seiner Zeit. Er selbst konnte gut singen und Laute und Flöte spielen und hat viel in seiner Wohnstätte in Wittenberg musiziert. Er wollte mit der Musik die Menschen an den Gottesdiensten beteiligen, die bis dahin mehr passiv dem liturgischen Geschehen beiwohnen mussten. Damit ist Luther auch für die katholische Kirche und ihre Praxis des Gesangs im Gottesdienst zum Vorbild geworden. Luther ist, was die Musik anbelangt, über die Konfessionen hinausgegangen, und hat den Kirchengesang vor allem in Deutschland bis heute maßgeblich beeinflusst. So finden sich auch in der heutigen Ausgabe des katholischen „Gotteslobs“ acht Lieder Luthers.

Der Rezensent hat in diesem Jahr schon manche Veranstaltungen zu Leben und Wirken Luthers besucht, aber er bekam doch noch viel Neues zu hören. Und alle Teilnehmer der Veranstaltung stimmten dem Schlusswort von Margot Comes zu: Es war mit dem mitreißenden und lockeren Auftreten des Vortragenden und seinem meisterhaften Orgelspiel, so vor allem zum Schluss die Auszüge aus einem Orgelkonzert von Felix-Mendelssohn Bartholdy zu dem Lied „Vater unser im Himmelreich“, ein toller Abend, an den man noch lange zurückdenken wird.

Am nächsten Donnerstag wird die Reihe „Zeitfenster“ der Bildungsarbeit der Gemeinde fortgesetzt mit dem Vortrag von Prof. em. Pater Werner Löser über „Luther und der deutsche Katholizismus heute“.

Wolfgang Küper

Artikel verfasst: 22.10.2017, 18:21 Uhr

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