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Bildungsabend: Was wir vom Islam wissen sollten

Der erste Punkt beinhaltete das bewegte Leben des Propheten in den vielfältigen Kontakten mit der christlichen und jüdischen Religion und seinen Kampf gegen seine Gegner in Mekka. Die Christen hätten ihn seit dem 8. Jhd. als den „falschen Propheten“ wahrgenommen.

Der Koran als ein Buch des „Rezitierens“, das nicht so recht mit der Bibel vergleichbar ist, sei in vier verschiedenen Phasen eines langwierigen Prozesses von etwa 22 Jahren entstanden. Das Sagen bzw. „Rezitieren“ der Texte sei den Muslim besonders wichtig.

Nach dem Tode des Propheten haben sich zwei grundsätzliche Richtungen ausgebildet: fußend auf seinen vier unmittelbaren Nachfolgern die Sunniten (heute ca. 80 % der insgesamt 1, 5 Mrd. Muslime auf der Welt) und unter Berufung auf den 4. Nachfolger Ali, den Schwiegersohn des Propheten, die Schiiten, mit etwa 20% aller Muslime. Zahlreiche Unterteilungen und Richtungen seien im Laufe der Geschichte dazu gekommen.

Die anschließende Diskussion fußte auf Fragen nach diesen verschiedenen Richtungen, insbesondere den Salafisten, den Unterschieden zwischen Sunniten, Schiiten und Christentum, verschiedenen Inhalten des muslimischen Glaubens, vor allem die Rolle der Frau und Riten der Glaubenseinweisung, nach dem Verhältnis von Staat und Religion im Islam, aber auch auf der Frage, inwieweit wir uns den muslimischen Glaubensvorstellungen und -praktiken anpassen sollen.

Der Diskussionsleiter fasste zusammen: die behandelten Themen seien insgesamt sehr komplex, ja im Grunde vielfach „vermint“: die geschichtliche Entwicklung des Islam, seine angeblichen oder tatsächlichen Bestrebungen nach der „Weltherrschaft“ bzw. der Beherrschung Europas oder etwa auch Palästinas (mit Jerusalem) und die Haltung unserer demokratischen Grundordnung zu den davon abweichenden muslimischen Vorstellungen und Praktiken. Insbesondere die beiden letzteren können nicht so einfach abgehandelt werden. Sie bedürften einer breiten und vertieften gesellschaftlichen Diskussion, zu der auch, wie der Vortagende in seinen abschließenden Worten betonte, die Christen sich mehr einbringen könnten. Man könne aber nur auf andere eingehen, wenn man einen eigenen festen Standpunkt habe. Dazu hat der Abend hoffentlich ein wenig beigetragen.

Wolfgang Küper

Artikel verfasst: 24.05.2016, 12:06 Uhr

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