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Das Sakrament der Firmung

Vielleicht klingt es erst mal ungewöhnlich, aber die Firmung ist Bestandteil der Taufe. In der Tauffeier wird jedem Getauften Gottes persönlicher Beistand zugesagt. Wer sich darauf verlässt und sein Leben danach gestaltet, für den bekommt das Leben ein anderes „Vorzeichen“: Gott ist mit dabei! Folglich wird sich die Lebensgestaltung an Gott und dem Beispiel Jesu Christi orientieren. Und das geht nicht ohne seinen Geist.

Erwachsene Taufbewerber werden bei ihrer Taufe gleichzeitig gefirmt. Unmündige Kinder begreifen die Konsequenzen aus ihrer Taufe noch nicht. Sie dürfen langsam in ihrer Beziehung zu Gott und im Glauben wachsen und werden so in der Kirche, der christlichen Gemeinschaft, erwachsen. Sie erfahren und begreifen durch dieses Hineinwachsen, dass sie in ihrem Leben verantwortlich handeln müssen und Gott sie dabei unterstützen will. An diesem Punkt ihres Lebens feiern wir das Sakrament der Firmung als Bekräftigung, dass Gott jeden Menschen zum Guten antreibt, der in Verbindung mit ihm lebt. Wohlgemerkt: Gott ist bereits am Werk und hat seinen Geist gegeben, nicht die Kirche oder der Bischof gibt ihn! Die kirchenamtliche Handlung der Firmung soll diese Tatsache für alle „sichtbar“ machen und den Menschen auf seinem Weg bestärken. Auf Latein heißt bestärken „firmare“ und meint „weiter so gut zu handeln“ - auch mit Hilfe und Unterstützung der kirchlichen Gemeinschaft, in der wir als Gefirmte Verantwortung tragen.

Als christliche Gemeinschaft wollen wir jeden unterstützen und uns gegenseitig helfen unser Leben, an Gott zu orientieren. Deshalb bieten wir vor der Feier der Firmung einen Vorbereitungskurs an. In diesem können Firmbewerber/innen ihre Erwartungen an Kirche und Gemeinde austauschen und ihre Vorstellungen zur Lebensgestaltung besprechen bzw. gemeinsam reflektieren.

Wir gehen davon aus, dass die meisten 16/17-Jährigen einen solchen Klärungsprozess sinnvoll beginnen und für sich eine eigenständige Entscheidung treffen können. Daher laden wir jedes Jahr die Jugendlichen dieses Alters zur Firmvorbereitung ein. Im Zeitraum von ca. einem halben Jahr haben sie Gelegenheit miteinander zu erörtern, wie ein im Sinne Gottes gestaltetes Leben aussehen kann, bevor sie dann das Sakrament der Firmung empfangen können.

Um deutlich zu machen, dass sich eine christliche Gemeinschaft nicht auf die eigene Gemeinde allein beschränkt, wird die Firmung vom Bischof gespendet. Ein entsprechender jährlicher Termin wird frühzeitig bekannt gegeben. Häufig beauftragt der Bischof einen der Domkapitulare in seinem Auftrag die Firmung zu spenden.

Übrigens: Alle bereits Gefirmten sollten damit rechnen, dass sie - vielleicht von aktuellen Firmbewerber/innen - danach gefragt werden, was sie aus ihrer Firmung gemacht haben. Es ist daher gut, sich immer wieder zu vergewissern, wie man selbst aus Gottes Geist lebt und welche Auswirkungen das im eigenen Umfeld hat. Es ist immer wieder erstaunlich zu entdecken, wozu wir im Sinne Gottes fähig sind.

Alexander Brückmann

Artikel verfasst: 20.04.2013, 12:13 Uhr

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