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Das Sakrament der Ehe

Es ist eine besondere Zeit im Laufe des Lebens, wenn zwei Menschen sich gefunden haben, zusammen bleiben, das Leben für immer miteinander teilen und auch Bleibendes in dieser Welt gemeinsam schaffen wollen. Wer sich dazu entschieden hat, teilt dies in der Regel der Öffentlichkeit mit. Denn jetzt sind die Zwei eine neue gesellschaftliche Größe, die vieles vermag und die auch die Unterstützung und den Schutz der Gesellschaft in Anspruch nehmen darf. Denn die kleine Gemeinschaft ist die „Keimzelle des Staates“, wie Platon es bereits in der Antike bemerkt hatte. Folgerichtig schützt der Staat auch Ehe und Familie.

Zuneigung und Liebe sind der Grund für die Festlegung auf eine gemeinsame Zukunft. Die Liebe soll die Verbindung immer jung erhalten. Doch bei aller Sorge und Planung lässt sich die Zukunft nie ganz vorausahnen und festlegen. Zu vieles wird passieren, was die Gemeinsamkeit spannend macht. Es gibt schöne Überraschungen, aber auch solche, die Enttäuschungen mit sich bringen. Es kann und soll nicht schon am Anfang alles festliegen.

Christen verlassen sich deshalb nicht allein auf sich selbst – auch nicht in der eigenen privaten Zweierbeziehung. Sie vertrauen auf Gottes Beistand. Er soll ihnen helfen, wenn sie sich selbst nicht mehr zu helfen wissen. Zu zweit stellen sie ihr gemeinsames Leben unter Gottes Schutz. Eine solche Ehe und die Eheschließung nennen wir Sakrament. Gegenseitig versprechen sich die Ehepartner, dass sie im Sinne Gottes ihr Leben miteinander gestalten wollen und seinen Segen dazu brauchen.

Ein Abenteuer wird das Ganze trotz Gottes Segen bleiben. Auch mit Gottes Hilfe steht das Eheglück nicht von vorn herein fest. Vielleicht wird es dunkle Stunden geben und die Beziehung zerbrechen. Dann stehen drei vor einem Scherbenhaufen: Mann und Frau und Gott. Und es ist zu hoffen, dass nach Gottes Plan auch ein solches Leben zu gestalten sein wird und Perspektive hat für eine gute Zukunft.

Mehr als die Angst vor dem eventuellen Scheitern, bestimmt uns die Zuversicht, dass unsere Lebensentwürfe gelingen werden, auch die gemeinsamen in der Ehe. Dann kann es ebenfalls ein Abenteuer werden. Allerdings ein Abenteuer der Liebe, das sich lohnt, gelebt und weitergegeben zu werden, damit in den Kindern das fortbesteht, was ein Ehepaar miteinander an Erfüllung gefunden hat.

Alexander Brückmann

Artikel verfasst: 20.04.2013, 12:16 Uhr

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