Gemeindefahrt voller neuer Eindrücke nach Bulgarien
Aus der Fülle der Eindrücke verdienen drei Höhepunkte der Reise hervorgehoben zu werden. Zunächst vor allem der Besuch der einzigartigen Kirchen und Klöster, die überwiegend aus dem 10. - 17. Jahrhundert stammen und mit ihrer übergroßen Fülle von Fresken und Ikonen alle tief beeindruckten. Es gab einen Besuch bei einer katholische Klostergemeinde in Tsarev Brod im Nordosten des Landes, in der Missionsbenediktinerinnen aus Tutzing und der Benediktinerpater Johannes Neudegger OSB aus St. Ottilien, der mit einem Gemeindemitglied von Schwalbach eng verbunden ist, wirken. Und schließlich sei eine herrliche Fahrt mit einer Schmalspur-Eisenbahn, die aus der Thrakischen Ebene in das Rhodopen-Gebirge führte, erwähnt.
Am Schluss waren sich alle einig: die Fahrt hat sich gelohnt. Alle waren mit vielfältigen neuen Eindrücken für die Mühen der Besichtigungen, oft bei großer Hitze, belohnt worden. Sie hatten die Gelegenheit, einen sehr sehenswerten und bisher (außer den Badeorten am Schwarzen Meer) doch weitgehend unbekannten Teil unserer großen neuen Heimat Europa kennen zu lernen, zu der Bulgarien seit dem 1. Januar 2007 als Mitglied der Europäischen Union gehört. Man kann Bulgarien mit seinen reichen künstlerischen und naturgegebenen Schätzen unbedingt weiterempfehlen.
Die Gemeinde hat neue Freunde in Europa gewonnen und sie hofft, dass die Verbindung zu der kleinen katholischen Gemeinde in Tsarev Brod nicht abreißen wird.
Wolfgang Küper
Artikel verfasst: 23.09.2011, 09:04 Uhr
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