Abschiedsabend mit Schwester Karoline
Trotz des gleichzeitig noch stattfindenden Fußballfestes gegen England waren eine Reihe von Gemeindemitgliedern und auch einige Gäste aus dem Frankfurter Raum in das Pfarrzentrum St. Pankratius gekommen, um Karoline zu treffen und sich von ihr berichten zu lassen. Mit eindrucksvollen Bildern unterlegt, berichtete Karoline über das im März über den Süden Chiles hereingebrochene Erdbeben und die Hilfeleistungen, die danach angelaufen sind. Sie ging auch auf den kürzlichen Regierungswechsel ein, der den Milliardär Pineira zum Präsidenten machte. Karoline sorgt sich sehr darüber, dass der weiter dringend notwendige soziale Ausgleich zwischen den Armen und Reichen im Lande wirkungsvoll weitergeht und nicht neue soziale Spannungen anstehen. Schließlich gab es noch einen kurzen Film über den Stand der sozialen Werke in Chile.
Die Besucher und Besucherinnen waren wieder stark beeindruckt von dem Charisma von Karoline und ihrem unermüdlichen Kampf um soziale Gerechtigkeit für die Armen in Lateinamerika. Alle guten Wünsche geleiten sie auf ihrem langen Rückweg nach Santiago.
Wolfgang Küper
Artikel verfasst: 01.07.2010, 08:30 Uhr
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